Lisa geht jeden Tag mit ihrem Hund Bello spazieren. Bello ist ein kleiner brauner Dackel mit langen Ohren. Eines Tages im Park lässt Lisa die Leine los, weil Bello mit einem anderen Hund spielen möchte. Plötzlich rennt Bello einem Eichhörnchen hinterher und verschwindet im Gebüsch.
Lisa ruft laut: "Bello! Komm zurück!" Aber Bello kommt nicht. Lisa wird sehr unruhig und sucht überall. Nach zehn Minuten hört sie ein leises Bellen aus dem Gebüsch. Sie geht vorsichtig näher und findet Bello. Er hat sich in einem Brombeerstrauch verfangen. Lisa befreit ihn vorsichtig und nimmt ihn fest in den Arm. "Nie wieder lasse ich dich von der Leine!", sagt sie erleichtert.
Der Igel ist ein kleines Säugetier, das in Europa weit verbreitet ist. Er hat etwa 5.000 bis 7.000 Stacheln auf seinem Rücken. Diese Stacheln schützen ihn vor Feinden. Wenn ein Igel Angst hat, rollt er sich zu einer Kugel zusammen.
Igel sind nachtaktive Tiere. Das bedeutet, dass sie nachts auf Nahrungssuche gehen und tagsüber schlafen. Sie fressen hauptsächlich Insekten wie Käfer, Würmer und Schnecken. Im Herbst fressen sich Igel ein Fettpolster an, denn im Winter halten sie Winterschlaf. Dieser dauert von November bis März. In dieser Zeit schlafen sie in einem warmen Nest aus Blättern und Zweigen.
Heute ist Annas zehnter Geburtstag. Sie hat ihre fünf besten Freundinnen eingeladen: Emma, Lisa, Sarah, Julia und Marie. Die Party beginnt um 15 Uhr. Annas Mutter hat einen großen Schokoladenkuchen gebacken und den Garten mit bunten Luftballons geschmückt.
Als die Gäste ankommen, gibt es zuerst Kuchen und Limonade. Danach spielen die Mädchen im Garten Verstecken. Emma versteckt sich hinter dem großen Apfelbaum und wird als Letzte gefunden. Dann machen sie eine Schnitzeljagd, die Annas Vater vorbereitet hat. Am Ende der Jagd finden sie eine Schatzkiste mit kleinen Geschenken für alle.
Am Abend kommt Annas Oma noch vorbei und bringt ein besonderes Geschenk mit: Ein neues Fahrrad! Anna freut sich riesig und bedankt sich bei allen. "Das war der beste Geburtstag aller Zeiten!", ruft sie glücklich.
Regen ist ein wichtiger Teil des Wasserkreislaufs. Aber wie entsteht Regen eigentlich? Zuerst erwärmt die Sonne das Wasser in Meeren, Flüssen und Seen. Durch die Wärme verdunstet das Wasser. Das bedeutet, es wird zu unsichtbarem Wasserdampf, der in die Luft steigt.
Hoch oben in der Luft ist es kalt. Der Wasserdampf kühlt ab und verwandelt sich wieder in winzige Wassertröpfchen. Diese Tröpfchen sammeln sich und bilden Wolken. Wenn viele Wassertröpfchen zusammenkommen, werden sie schwerer. Sind sie zu schwer, fallen sie als Regen zur Erde.
Der Regen fließt in Bäche und Flüsse und gelangt wieder zurück ins Meer. Dann beginnt der Kreislauf von vorne. Ohne Regen gäbe es kein Leben auf der Erde, denn alle Pflanzen, Tiere und Menschen brauchen Wasser zum Überleben.
Max und sein Freund Tom machen einen Ausflug in den Wald. Sie wollen ein Baumhaus bauen. Ihre Eltern haben ihnen erlaubt, bis zum Nachmittag im Wald zu bleiben. Die beiden Jungs packen Bretter, Nägel, einen Hammer und Proviant in ihre Rucksäcke.
Nach einer halben Stunde Fußmarsch finden sie eine perfekte Stelle: Eine alte Eiche mit starken Ästen. Sie beginnen sofort mit dem Bau. Max hält die Bretter fest, während Tom sie mit Nägeln befestigt. Nach zwei Stunden harter Arbeit ist das kleine Baumhaus fertig. Sie sind stolz auf ihr Werk.
Plötzlich hören sie ein Rascheln im Gebüsch. Vorsichtig schauen sie hinunter. Ein Reh mit ihrem Kitz steht unter dem Baum und trinkt aus einem kleinen Bach. Die Jungs bleiben ganz still und beobachten die Tiere. Das Reh hebt den Kopf, schaut direkt zu ihnen hoch, scheint aber keine Angst zu haben. Nach ein paar Minuten spazieren die beiden Tiere langsam weiter in den Wald.
"Das war das coolste Erlebnis überhaupt!", flüstert Tom begeistert. Max nickt zustimmend. Sie beschließen, ihr Baumhaus "Reh-Palast" zu nennen und versprechen sich, jeden Samstag hierher zurückzukommen. Auf dem Heimweg sind sie sich einig: Das war der beste Tag des Sommers!
Honigbienen sind sehr wichtige Insekten für unsere Umwelt. Sie leben in großen Völkern von bis zu 60.000 Bienen zusammen. In jedem Bienenvolk gibt es eine Königin, viele Arbeiterinnen und einige männliche Bienen, die Drohnen genannt werden.
Die Königin ist die größte Biene im Volk. Ihre Hauptaufgabe ist es, Eier zu legen – bis zu 2.000 Stück pro Tag! Die Arbeiterinnen sind weibliche Bienen, die alle wichtigen Aufgaben erledigen: Sie sammeln Nektar und Pollen von Blüten, bauen die Waben aus Wachs, füttern die Larven und bewachen den Bienenstock. Die Drohnen haben nur eine Aufgabe: Sie sollen sich mit der Königin paaren.
Besonders interessant ist der Bienentanz. Wenn eine Arbeiterbiene eine gute Futterquelle gefunden hat, tanzt sie im Bienenstock einen besonderen Tanz. Durch die Form und Richtung des Tanzes zeigt sie den anderen Bienen genau, wo die Blüten zu finden sind. Je schneller sie tanzt, desto näher ist die Futterquelle.
Bienen sind nicht nur für die Honigproduktion wichtig. Beim Sammeln von Nektar bestäuben sie die Blüten. Ohne diese Bestäubung könnten viele Pflanzen keine Früchte bilden. Etwa ein Drittel unserer Nahrungsmittel hängt von der Bestäubung durch Bienen ab. Deshalb müssen wir die Bienen schützen!
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